WEGA plant für Herbst 2021


Mit der Impfung einer Mehrheit der Bevölkerung sollte die WEGA vom 30. September bis 4. Oktober 2021 stattfinden können. Um rechtzeitig bereit zu sein, können sich interessierte Firmen und Organisationen nun als Aussteller anmelden. Definitiv vom Tisch ist hingegen eine allfällige Beschränkung für Ungeimpfte.

„Wir hoffen darauf, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung impfen lässt“, so WEGA-Präsident Heinz Schadegg. Sofern bis im Sommer genügend Personen geimpft sind, sollten Veranstaltungen – wie es der Phasenplan des Bundesrates vorsieht - wieder möglich sein. Ob die WEGA ganz normal stattfinden kann, ist noch nicht klar. Fest steht allerdings nun, dass es definitiv keine Zutritts-beschränkung für Ungeimpfte geben wird. „Für andere Veranstaltungen erachten wir das grundsätzlich als eine Chance, die Durchführung in dieser Übergangszeit ermöglichen zu können“, so Geschäftsführer Gregor Wegmüller. „Bei der WEGA ist eine Zutrittsregelung mit Impfpass oder für Genesene und Getestete aufgrund der Rahmenbedingungen allerdings schlichtweg nicht umsetzbar.“ Der Verwaltungsrat der WEGA-Messe AG hat dieses Szenario deshalb endgültig gestrichen.

Ab jetzt können sich Aussteller anmelden

Knapp 420 Firmen und Organisationen nutzen jedes Jahr die beliebte Publikums-messe als Präsentations- und Verkaufsplattform. Damit ist die Veranstaltung in der Thurgauer Messe-Hauptstadt Weinfelden der grösste und bedeutendste Marktplatz resp. Wirtschaftsmultiplikator im Kanton und darüber hinaus. Um diese wichtige Funktion auch 2021 erfüllen zu können, startet die WEGA nun den Anmeldeprozess für die Messe vom 30. September bis 4. Oktober. Ab sofort können sich interessierte Firmen und Organisationen, die sich der Thurgauer Bevölkerung präsentieren möchten, anmelden.

Beginn der ersten Planungsarbeiten

Die Schweizer Messeveranstalter erzielen eine hohe Wertschöpfung für die regionale Wirtschaft. Für so bedeutende Veranstaltungen mit so vielen Involvierten wird aber dementsprechend auch eine grosse Vorlaufzeit benötigt. „Wir können nicht länger warten, sondern müssen nun – wenn auch mit angezogener Handbremse - erste Planungsarbeiten starten“, erklärt Gregor Wegmüller. Heinz Schadegg hofft in diesem Zusammenhang auf den von National- und Ständerat beschlossenen „Schutzschirm“ für überkantonal bedeutende Veranstaltungen, der es ermöglichen soll, das finanzielle Risiko einer kurzfristigen Absage abzumildern. „Wir stehen in Kontakt mit dem Kanton, um sicherzustellen, dass das Risiko für unsere Aussteller im Falle eines erneuten und auch kurzfristigen Veranstaltungsverbots minimiert werden kann“, so der WEGA-Präsident. Eine erste Garantie bis 31. Juli übernimmt die WEGA: „Sollte die Veranstaltung bis dann abgesagt werden, entstehen für die angemeldeten Aussteller keine Kosten.“

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