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Die WEGA wird in der aktuellen Rechtslage gesamthaft als Grossveranstaltung eingestuft, weil sie eine Kombination aus Messe und Stadtfest ist. Das bedeutet, dass der Zugang nur Personen mit Covid-Zertifikat erlaubt wäre. Eine Absperrung des WEGA-Geländes und eine Zugangsbeschränkung auf Personen mit einem Covid-Zertifikat sind in der besonderen Konstellation der WEGA ohne eigenes Areal mitten im Stadtzentrum allerdings nicht umsetzbar. Weil damit die Voraussetzungen an eine Grossveranstaltung nicht erfüllt werden können, kann die zuständige kantonale Behörde keine Bewilligung in Aussicht stellen. Die WEGA kann damit 2021 definitiv nicht stattfinden.

Die neuen Lockerungen wecken Hoffnung, dass die WEGA 2021 allenfalls doch noch stattfinden könnte. Ein definitiver Entscheid kann allerdings erst nach weiteren Abklärungen gefällt werden.

„Wir haben nun doch noch Hoffnung auf eine WEGA 2021, entscheiden können wir aber erst nach weiteren Abklärungen“, so WEGA-Verwaltungsratspräsident Heinz Schadegg. Sowohl für die Hallen als auch für das Aussengelände gelten nach wie vor noch Einschränkungen, allerdings gehen diese deutlich weniger weit als die bisherigen Auflagen des Bundesrates. Deshalb muss der Kanton nun entscheiden, ob die WEGA Ende September bewilligungsfähig ist. „Von der gesundheits-polizeilichen Bewilligung hängt auch ab, ob die WEGA unter den bundesrätlichen ‚Schutzschirm für Publikumsanlässe‘ gestellt werden kann“, so der WEGA-Präsident. „Ohne diese Zusage kann die WEGA nicht durchgeführt werden, denn das hohe finanzielle Risiko einer kurzfristigen Absage kann die WEGA nicht allein tragen.“

Parallel dazu ermitteln die WEGA-Macher in einer breit angelegten Befragung der bisherigen Teilnehmer auch das Interesse der Aussteller. Es gilt nun schnell herauszufinden, ob sich – trotz allfälliger Einschränkungen – genügend Aussteller an der WEGA 2021 beteiligen werden. Sofern der Schutzschirm bewilligt wird, ist sichergestellt, dass den Ausstellern bei einer kurzfristigen Absage die Standgebühr vollumfänglich zurückerstattet werden kann. „Wir hoffen, dass wir möglichst bald einen Entscheid des Kantons vorliegen haben“, so Geschäftsführer Gregor Wegmüller, „denn die Zeit rennt uns sonst für die Planung eines solchen Grossanlasses davon.“

Mit Freude haben wir die heutigen überraschenden Öffnungsschritte für Grossveranstaltungen zur Kenntnis genommen.
 
Ganz ohne Einschränkungen geht es allerdings für Messen nur dann, wenn nur Besucher mit einem COVID-Zertifikat zugelassen werden. Und jegliche Zutrittsbeschränkungen sind für die WEGA mit ihren speziellen Voraussetzungen bekanntlich nicht einfach umsetzbar.
 
Wir prüfen in den nächsten Tagen die neuen Rahmenbedingungen nochmals auf Herz und Nieren und kommunizieren so bald wie möglich ...


Die beliebte Thurgauer Messe WEGA kann auch 2021 ‒ und damit zum zweiten Mal in Folge ‒ infolge der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die vom Bundesrat definierten Bedingungen für Messen verunmöglichen auch im September noch eine Durchführung der grössten Publikumsveranstaltung für die Thurgauer Bevölkerung.

 

Die WEGA mitten im Mittelthurgauer Städtchen hat seinen ganz speziellen Reiz. 100‘000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr wollen an der wichtigsten Publikumsveranstaltung für die Thurgauer Bevölkerung interessante Produkte entdecken, spannende Unternehmen kennenlernen, sich informieren und ihren Horizont erweitern.

Veranstaltungen tragen dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und spielen eine identitätsfördernde Rolle für die Bevölkerung. Deshalb soll in Weinfelden ein Thurgauer Kultur- und Erlebniszentrum für kulturelle, wirtschaftliche, touristische und sportliche Anlässe entstehen. Integriert wäre auch eine Thurgau-Markthalle mit heimischen Nahrungs-, Genuss- und Heilmitteln.